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Fachwissen und Einordnung aus ITSM, Projektmanagement und KI Praxis.

26.1.2026 · 3 Minuten · KI und Zukunft der Arbeit

KI braucht Lernen für echte Produktivität

Der Beitrag zeigt, warum KI ohne gezieltes Lernen kaum Produktivität bringt. Er erklärt die Erkenntnisse der neuen Pearson Studie, beschreibt das DEEP-Framework und zeigt, wie Unternehmen durch kontinuierliche Kompetenzentwicklung höhere ROI Effekte erzielen.

KILernenProduktivität

Unternehmen investieren hohe Summen in KI. Trotzdem sehen viele Firmen kaum echten Produktivitätszuwachs. Der Grund liegt im fehlenden Lernen. Das zeigt eine neue Untersuchung von Pearson.

Der Bericht analysiert, wie KI Arbeitsplätze ergänzt statt ersetzt. Unternehmen schaffen den größten Mehrwert, wenn sie Technologie und Lernen verbinden. Gelingt das, steigt der wirtschaftliche Nutzen stark. Für die USA liegt das Potenzial laut Studie bei bis zu 6,6 Billionen Dollar bis 2034.

Viele Firmen setzen KI ein, um Arbeitszeit zu sparen. Mitarbeiter berichten oft von Entlastung. Trotzdem bleibt der große Effekt für die Wirtschaft aus. Die Studie zeigt, dass Teams die nötigen Fähigkeiten brauchen, um KI richtig einzusetzen. Ohne das passende Know-how bleibt der ROI klein und die Unsicherheit in den Teams groß.

Pearson empfiehlt Führungskräften ein klares Vorgehen. So setzt du das DEEP-Framework in deinem Unternehmen um:

  • Aufgaben prüfen und festlegen, wo KI ergänzt
  • Lernen direkt in den Arbeitsablauf integrieren
  • Fortschritte regelmäßig messen
  • Lernen als festen Bestandteil der Strategie behandeln

Der Bericht macht deutlich, wie groß das Risiko für Unternehmen ist, wenn sie nur Technologie einführen. KI entwickelt sich schnell. Lernen kommt nicht hinterher. Laut Weltwirtschaftsforum müssen bis 2030 über die Hälfte aller Beschäftigten neue Kompetenzen erwerben. Unternehmen, die Lernen aktiv fördern, sichern sich einen Vorteil. Sie schaffen leistungsfähige Teams und nutzen KI zielgerichtet.